Biohof-Projekt: Mai Woche 18, 19, 20

Es ist viel passiert im Mai. Alles blüht! Es summt an jeder Ecke. Der Acker wurde fertig bearbeitet und wir haben Kartoffeln gesetzt. :o)

 

Unten folgt eine Bilderreihe mit Erklärungen.

Kurze Zusammenfassung: Nachdem die ehemalige Wiese gefräst wurde, haben wir gepflügt, gegrubbert, gewalzt und jede Menge Steine gesammelt …

 

 

 

 

 


Fertig gepflügter Acker :o)

 


Das ist ein Grubber. Ich hab verpasst, das Ding in Aktion zu knipsen. Aber damit wird die Erde nach dem Pflügen durchgewühlt, um die großen gepflügten „Placken“ auseinanderzureißen. Normalerweise wird danach mit einer Saatbettkombination gefahren, um den Boden für Aussaat perfekt zu gestalten. Sowas haben wir aber nicht. Wir sind stattdessen einmal mir der Walze gefahren, nicht perfekt, aber es wird reichen.

 

 


 

 

So sehen unsere alten Ringwalzen aus. :o)

Wir haben mittlerweise einen kleinen Fuhrpark an alten aber tauglichen Gerätschaften beisammen.


Rechtzeitig zum Kartoffeln setzen kam meine Mama zu Besuch. Sie hat kräftig mitgeholfen, Steine abzusammeln. :o)

 

Meine Mama :o)

Und ich :o)


 

Es gab auch Steine, die sich als kleine Felsen entpuppten ...


 

Außerdem hat sie die Setzkartoffeln mitgebracht. Wir haben aus Deutschland bestellt, da es sich hier als schwierig herausstellte, Biosaatkartoffeln zu bekommen. Vor allem da wir gern drei verschiedene Sorten anbauen wollen. Und zwar bunt! Es gibt nämlich nicht nur gelbe Kartoffeln sondern auch beispielsweise rote und violette. Und zwar nicht nur die Schale, nein, die Kartoffeln sind auch innen farbig. Und (natürliche!) Farbe in Obst und Gemüse ist sehr gesund.

 

Wir haben uns für folgende Sorten entschieden: Linda (gelb), Violetta (lila), Rote Emmalie (rot)

 

Leider war die Qualität der Violetta mehr als schlecht. Ein Viertel der Kartoffeln war vergammelt, mal schauen, wie sich der Rest macht, der sah auch nicht mehr so gesund aus …

 

Auch Schwiegereltern waren da, also hatten wir viele Helfer. Um die Kartoffeln in etwa gleich weit auseinander zu setzen und nicht ständig abschätzen zu müssen, haben wir Stöcke von 50 cm Länge angefertigt. Wir haben (angepasst an die Traktorbreite) einen Reihenabstand von etwa 70 cm gewählt und haben durch die Stöcke dann einen regelmäßigen Pflanzabstand von 50 cm. Gut Platz für die Kartoffeln!

 

 

Erst hat mein Mann mit dem Traktor Furchen gezogen, in die die Kartoffeln gesetzt werden.

 

Dann ging die Arbeit richtig los! Meine Mama, Schwiegervater und ich beim Kartoffeln setzen. :o) Mein Mann hat derweil den riesigen Stein in der Mitte des Ackers ganz ausgegraben und mit dem Traktor gehoben.

 

 

 


Schwiegervater

Meine Mama

Und ich :o)


Es fing an zu regnen und zu gewittern, doch sowas hält uns nicht auf! :D

 

Um alle Helfer bei Laune zu halten, gab es selbst gebackene „Semmlor“ zum Kaffee und abends ein deftiges Elchgulasch in Rotweinsoße. Die Rezepte reiche ich noch nach. :o)

 

 

 

 

Und so sieht es dann aus, wenn die Kartoffeln in den Furchen liegen. Nun muss noch alles zugeharkt werden.

 


 

Na, wer sagt’s denn! Die Kartoffeln sind im Boden und wir sehr gespannt, was daraus wird! Ich halte euch auf dem Laufenden.

 


PS: Ich hatte am Tag darauf ganz schön Muskelkater vom ständig in die Hocke gehen! :D

 

 

 

Kirschblüte und Apfelblüte, wunderschön. :o)

 




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