Diese Seite ist im Entstehen. Ich beantworte hier Fragen, die immer wieder an mich gestellt werden. :)

Ich werde die Antworten gegebenenfalls erweitern, falls neue Fragen diesbezüglich dazukommen.

Und es kommen auch immer mal wieder neue Punkte dazu.

Vielen Dank für euer Verständnis, dass ich nicht immer wieder dieselben Fragen in emails oder zu den Kommentaren unter meinen Videos und mehr beantworten kann. Dann komme ich zu nichts mehr. ;)


Fragen und Antworten Autark Woman

Gesundheit, meine:

 

Meine Diagnosen ganz kurz:

Morbus Basedow (behandelt mit Radio-Jod, nun nehme ich Schilddrüsenhormone, ja ich weiss, nicht so toll, aber ich hatte keine Wahl, ich war kurz vorm Sterben) Histaminintoleranz, Fibromyalgie, Myalgie, Hortons Cluster Kopfschmerz, HPV, Multipler Enzymmangel (Diaminoxidase führt zur HIT, Glutathion S Transferase M1 und T1 sowie Superoxiddismutase (SOD2) schränkt die Entgiftung im Körper ein), alle Verdauungsenzyme eingeschränkt (Bauchspeicheldrüse) führt dazu, dass Fette, Eiweiße und Kohlhydrate eingeschränkt verarbeitet werden), diverse Allergien

 

Zucker: Ich habe keine Fruktoseintoleranz und auch keine Diabetes.

Ich vertrage aus unbekannten Gründen Zucker, egal welcher Art, nur in geringen Mengen. Vermutlich ist es eine Art Allergie. Ich bekomme Juckreiz am ganzen Körper, speziell aber an allen Schleimhäuten. Juckreiz bis hin zu Schmerz. Also esse ich gar keinen weißen Zucker und nehme Zucker nur in Form von Beeren und Früchten zu mir. Um beispielsweise meinen Beerenkuchen zu süßen verwende ich Apfelsaft. Aber auch den vertrage ich nur in geringen Mengen, daher esse ich so etwas selten und nicht in Mengen.

 

Allergien: Diverse, ich werde hier nicht alle aufführen, doch vieles esse ich einfach nicht, weil ich dagegen leicht allergisch bin. Und leicht allergisch reicht schon aus, um den Histaminspiegel anzuheben. Da ich Histaminintolerant bin, ist das nicht erwünscht. Fällt etwas, das ich nicht esse, also nicht in die Histaminintoleranz und ich sage, ich vertrage es nicht, dann geht davon aus, dass ich allergisch bin.

 

Darm: Es wurde nichts festgestellt. Das Problem sind die fehlenden Enzyme, nicht der Darm. Und auch nicht Leber oder Nieren. Ich vertrage keine Probiotika (da ich keine Hefen und keine Säurebakterien vertrage. Und alle Probiotika haben Zusatzstoffe, die ich nicht vertrage). Die Präbiotika, die ich vertrage, esse ich bereits.

 

Gluten vertrage ich gut. Ich habe auch schon getestet mehrere Monate auf alles glutenhaltige zu verzichten, es macht keinen Unterschied. Ich esse aber trotzdem wenig glutenhaltige Lebensmittel.

 

Milchprodukte: Die meisten Milchprodukte (wie Käse aller Art, Joghurt, alle gesäuerten Milchprodukte)

gehen wegen der HIT nicht. Andere nicht, weil sie zu viel Fett enthalten. Frische Milch ging, bis ich auch diese aus diversen Gründen nicht mehr vertrug.

 

Fazit:

Ich weiß, dass ihr mir mit Tips und Ideen meine Gesundheit betreffend nur helfen wollt, doch geht davon aus, dass ich mit meinem Lesefimmel nach 15 Jahren Krankheit, alles online gefunden habe, was es dazu gibt. In Deutsch, Englisch und Schwedisch. Sollte wirklich etwas bahnbrechend Neues kommen, bin ich offen es zu testen, solange es sich nicht mit all meinen anderen Problemen schneidet.

Ich habe meinen Weg gefunden, mir geht es so gut wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Meine Energie ist immer noch begrenzt, doch halte ich mich an so giftfrei wie möglich und an so langsam und stressfrei leben wie möglich, dann geht es mir gut. Das bedeutet, dass ich nur von zu Hause aus in meinem Takt arbeiten kann, also Schwierigkeiten habe, mein eigenes Geld zu verdienen. Ich bekomme weder Hilfe von einer Krankenkasse, noch einer Sozialkasse, daher die Selbstversorgung, meine Videos und meine Bücher. Denn von irgendwas muss ich ja leben. Ich vertrage KEINE Nahrungsergänzungsmittel, also bitte bietet mir keine an. 

 

 

 

Heizen mit Holz:

Heizen mit Holz ist so umweltschädlich!

 

Wir haben eigenen Wald. Dort wächst mehr hoch, als wir selbst verbrauchen. Wir sind also was das Heizen angeht nicht nur CO2 neutral, wir haben sogar ein "Guthaben" an CO2, wenn man das so nennen will/kann. 

Holzheizungen gelten als klimaneutral: Sie setzen bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie das Holz vorher während des Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat.

 

 

 

Obst:

Aber Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche, Datteln, Granatäpfel, Kokosnuss, Trauben, Sharonfrucht kann man doch bei HIT essen?

Ja, die wachsen hier aber nicht ... (Ich bin Selbstversorger)

Ab und zu gönne ich mir trotzdem mal Trauben und Co. Doch das wird so einmal im Jahr. Ich lebe gern von dem, was ich selbst anbaue. Es geht darum, alles so giftfrei wie möglich zu haben und Geld zu sparen. 

Datteln und Kokosnuss vertrage ich aus anderen Gründen nicht.

 

 

Religion:

Ich bin nicht religiös.

Alle echten Gläubigen, die andern Menschen nicht ihren Glauben aufzwingen wollen und keine hirnlosen Aussagen bezüglich meine Krankheit und Gott machen, sind mir willkommen. Jeder soll glauben was er will, solange er andere nicht verurteilt. Leben und Leben lassen.

Sprüche wie: Du bist nur krank, weil du nicht an Gott glaubst, könnt ihr euch sparen. (Ja, solche emails habe ich bekommen und so etwas wurde auch schon in den Kommentaren bei den Videos gepostet. Ich lösche sowas kommentarlos.)

Wenn an Gott glauben helfen würde, dann gäbe es keine kranken Gläubigen. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Blödsinn, dass diese dann wohl nicht wirklich gläubig waren …

Dasselbe gilt für allen anderen Hokuspokus.

 

 

 

 

 

Selbstversorger / autark:

Wir sind doch gar keine Selbstversorger! Was ist mit Wasser, Abwasser, Strom usw? Und die Gesellschaft brauchen wir auch, ohne sie geht ja nichts. Und Geld braucht man!

Also erst einmal:

Wir haben eine eigene Brunnenbohrung, also unser eigenes Wasser, und ein Dreikammersystem für Abwasser. Nur Strom haben wir (noch) nicht selbst. Wir heizen mit Holz, wir haben einen eigenen Wald.

Definition von Selbstversorger (Wikipedia)

"Um Selbstversorgung (oder Eigenversorgung; englisch self-sufficiency) handelt es sich in der Wirtschaft, wenn Wirtschaftssubjekte ihren Bedarf an Agrarprodukten, Gebrauchsgegenständen sonstigen Nahrungsmitteln oder Energie aus eigener Produktion vollständig decken können."

Das wichtige Wort ist "oder"! Wenn man einen Punkt selbst abdecken kann, ist man in diesem Bereich Selbstversorger. Wir sind also was Wasser, Abwasser (soweit erlaubt, denn man muss es abpumpen lassen, könnte, wenn man dürfte, aber das "Dicke" problemlos kompostieren und als Dünger gebrauchen, das "Dünne" verrieselt ja), Heizen und Gemüse und Kartoffeln, Beeren und Obst angeht komplette Selbstversorger. Bei vielem anderem sind wir auf dem Weg dorthin.

 

Was ist mit autark? Wie kann ich mich nur Autark Woman nennen, wenn ich doch gar nicht vollkommen autark bin!?

Definition autark (Wikipedia): "Das Adjektiv autark bedeutet, „auf niemandes Unterstützung oder Weisung angewiesen“ zu sein. Es kann unter anderem Personen, Organisationen oder Abteilungen in Unternehmen beschreiben, die eigenverantwortlich und selbst bestimmt handeln können, und findet Anwendung in der Biologie, in der Informatik, der Ökologie, der Psychologie und der Politik. ... In der heutigen Sprachverwendung wird der Begriff der Autarkie primär im wirtschaftlichen Kontext gebraucht und bringt dabei zumeist die materielle und ökonomische Unabhängigkeit eines Einzelnen, einer Gruppe oder eines Staates zum Ausdruck."

 

Ja, wir sind nicht 100% autark. Niemand ist das, denn man muss immer mindestens so viel Geld haben, dass man die Steuern für Grund und Haus zahlen kann. Darum kommt niemand herum, auch dann nicht, wenn er sonst vollkommen autark wäre. Und dieses Geld müsste auch bei diesem jemand irgendwo von außen kommen, falls er sich sein Geld nicht selbst druckt ... In unserer heutigen Gesellschaft braucht man Geld, und das kommt nun mal von außen. Ich verdiene mein Geld von zu Hause aus, bin also so wenig wie nur möglich auf physische Interaktion angewiesen. So autark (unabhängig) wie möglich. Ohne Strom geht es nicht, doch wir hoffen, auch da irgendwann eine gewisse Unabhängigkeit zu erreichen.

Ich hätte mich wohl "fast autark woman" nennen müssen. Oder "ich arbeite immer noch darauf hin, so autark wie es irgend möglich ist zu sein, wir sind es fast Autark Woman" ... Für die, die sich darüber aufgeregt haben: Seid ihr wirklich so pingelig? *seufz* 

 

 

Selbstversorger kann man ja nur sein, wenn man einen Hof hat! Leicht sowas zu machen, wenn man den Platz hat. Hat aber nicht jeder!

Du kannst einen Acker von einem Bauern mieten und loslegen, auch wenn du in einer Mietwohnung im 3. Stock lebst. Man kann sich auch mit anderen zusammentun und solch einen Acker mieten. Es gibt sowas sogar schon, wo du dann eine Parzelle solch eines Ackers mieten kannst. So ein Stück Acker kostet nicht die Welt. Wenn man das nicht übrig hat, dann würde man sich auch nichts zu essen kaufen können. Bedenke, dass auch man irre viel spart, wenn man tatsächlich alles selbst anbaut. :) Und wenn das da wo man lebt nicht geht, dann muss man umziehen. Wir sind sogar in ein anderes Land gezogen, um uns einen eigenen Hof leisten zu können. In Deutschland wäre das mit dem was wir leisten konnten nicht gegangen. Und nun (2022) gehen wir erneut in ein anderes Land, um den nächsten Traum zu verwirklichen. Dafür muss man sich bewegen.

Aber das ist nicht so einfach! Nicht jeder kann einfach umziehen!

Ich sage nicht es wäre leicht. Wir hatten auch nichts, als wir damals entschieden haben nach Schweden zu gehen, um uns einen Hof leisten zu können. Wir mussten genau wie alle anderen auch alles zurück lassen und neuen Jobb suchen usw. Es geht darum, dass man auch Opfer bringen muss und Ungewißheiten in Kauf nehmen muss, wenn man seinen Traum erfüllen will. Man kann scheitern, wenn man wagt. Für Außenstehende sieht es dann leicht aus, wenn es geklappt hat. Und es sieht danach aus, dass man ja schon alles hat. So einfach ist und war das auch für uns nicht. 

Ich will aber nicht umziehen! Mir gefällt es hier!

Das ist schön, dass du dich da wohl fühlst! Wundervoll! :) Doch dann musst du Abstriche machen. Man kann den Kuchen nicht essen und gleichzeitig behalten, wie ein schwedisches Sprichwort so schön sagt. :) Will man Selbstversorgung machen, muss man die Bedingungen dafür schaffen, so wie das immer so ist im Leben, wenn man etwas möchte. :) Aber dann bitte den anderen, die es möglich gemacht haben, nicht vorwerfen, dass es ja nicht jeder machen kann. Denn können kann man, wollen vielleicht nicht. ;)

 

Aber die Zeit fehlt jedem, der "normal" arbeiten geht!

Wie soll jemand das schaffen, der arbeiten geht! Das ist doch unmöglich!

Nein, ist es nicht. Kleine Rechnung:

Selbstversorgung an Gemüse und Kartoffeln Zeit pro Jahr.

Nur an 5 Monaten tut man was im Garten, zumindest hier im Norden, denn die restlichen Monate ist Winter oder es ist zu kalt. In den 5 Monaten arbeite ich im Durchschnitt 1-3 Stunden am Tag, um genug für 2 Personen für das ganze Jahr zu haben. Und das wird sich noch sehr reduzieren, wenn ich die Beete mit der neuen Methode (Siehe dazu "Wurzelwerk" auf YouTube!) so gut wie Unkraut frei bekomme. Denn für Unkraut entfernen geht die meiste Zeit weg. Marie vom Kanal "Wurzelwerk" versorgt eine ganze Familie mit nur ein paar Stunden Arbeit im Garten pro Woche. 

Aber auch wenn es die 1-3 Stunden am Tag bleiben (für die 5 Monate) ist das für jeden zeitlich machbar, wenn er nur will. Denn der Lohn ist Gemüse und Kartoffeln für das gesamte Jahr. Geld, das man einspart. :) Für mich ist das eine mehr als lohnende Rechnung, denn Bio ist es auch noch, man weiß was man isst!