Minileseproben zu meinen Büchern

Leseprobe aus "Das Vermächtnis der Lil`Lu: Danniella - Engelsflügel"

Leseprobe aus dem 4. Band der Fantasy Reihe "Das Vermächtnis der Lil`Lu".

 

Ich war schweigsam und schlief schlecht. Zum Glück schien Amanda meine Heimweherklärung als plausibel anzusehen und zwang mich nicht in eine Unterhaltung. Ich hielt mich die nächsten beiden Tage im Haus auf, aus Angst davor, erneut die Kontrolle zu verlieren. Meine Unruhe stieg, ich hasste es, eingesperrt zu sein. Doch es gab noch einen weiteren Grund. Emilie glänzte mit Abwesenheit. Wo war sie? War ihr trotz Alexander etwas geschehen? Weshalb rief sie mich nicht auf die Traumebene? Emilies Fernbleiben beunruhigte auch Jon, Amanda und Simon in höchstem Maße. Sie hatten offenbar gehofft, durch mich einen ständigen Draht zu ihr und Lovisa zu haben – ähnlich der Telefone und Handys, die in dieser Welt jeder zu besitzen schien. Eine tote Leitung und Ungewissheit waren sie nicht gewohnt. Um mich abzulenken, lernte ich noch mehr über diese


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Leseprobe aus "Das Vermächtnis der Lil`Lu: Emilie - Traumbegegnungen"

Leseprobe aus dem 3. Band der Fantasy Reihe Das Vermächtnis der Lil`Lu.

 

»Waffen weg und mit erhobenen Händen langsam herauskommen!«

Die strenge Stimme ließ mich panisch aufschreien. Ich wirbelte herum, trat rückwärts und landete unsanft auf dem gefrorenen Boden.

»Hände hoch!«, befahl der Mann, als ob ich von meinem Hintern aus einen bedrohlichen Angriff starten könnte.

Hilfe! Mein stiller Ruf verhallte in meinem Kopf. Er hatte nicht einmal meine Lippen verlassen. Was soll ich sagen? Ich bin kein mutiger Mensch. Gewalt ist mir zuwider. Ich bin nun einmal die sanfte, zierliche und liebenswerte Emilie, nicht irgendeine Amazone. Zitternd hob ich die Hände, blieb einfach auf dem eisigen Boden sitzen und starrte den Mann an, der mich unverhohlen musterte. Hinter ihm standen weitere Kerle …

Nein! Wie war das möglich? Das konnte doch nicht sein!

Zwei von ihnen hatten lederartige Flügel, die boshaft zitterten, während sie ihre Waffen auf mich richteten. Flügel! Ach, hatte ich


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Leseprobe aus "Das Vermächtnis der Lil`Lu: Lovisa - Im Zeichen des Feuers"

Leseprobe aus dem 2. Band der Fantasy Reihe Das Vermächtnis der Lil`Lu.

 

Erik sackte stöhnend in sich zusammen. Zum Glück war er dieses Mal allein. Er kauerte mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem steinigen Boden im Flur vor seinen Gemächern und wartete darauf, dass sich der Brand in seiner Brust wieder legte. Der Dolch hatte ihn dieses Mal mit voller Wucht getroffen. Stärker als im Orden vor dem Großmeister. Brennend steckte die Klinge in seiner Brust. Und obwohl Erik wusste, dass dies nur ein Gefühl war, rissen seine Hände das Hemd auf und entblößten seine Brust. Der Atem stockte ihm.

Das Zeichen der Lil brannte tatsächlich!

Flammen loderten um das Tattoo des Dolches herum – tanzten wild über seine nackte Haut, leckten bis hinauf zum Hals. Und dann war der Spuk vorbei. Die Flammen erloschen, als hätte jemand sie ausgepustet. Nur ein leichtes Kribbeln verriet, dass etwas nicht stimmte. Und er hatte das unbändige Verlangen, ihr nahe zu sein – Lovisa.

Diese verdammte Lil`Lu bringt mich noch ins Grab! Erik biss die Zähne


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Leseprobe aus "Das Vermächtnis der Lil`Lu: Lovisa - Der Riss im Universum"

Leseprobe aus dem 1. Band der Fantasy Reihe Das Vermächtnis der Lil`Lu.

 

Ausgelassen redeten, lachten, tranken und naschten die Gäste – wenn man uneingeladene Menschen so nennen konnte. Immerhin kannte ich die meisten.

»Isa! Prost! Wie geht’s denn nun mit deiner Geschichte weiter!«, brüllte Josefin vom anderen Ende des Wohnzimmers, um Abstand, Musik und das Geschnatter zu überwinden. Sie hielt ihr Glas hoch. Ich prostete zurück und hoffte, dass keiner auf ihre Frage ansprang. Weit gefehlt.

»Oh ja!«, rief Emilie. Ihre Augen glänzten. Allerdings nicht vom Alkohol, denn damit war sie schon immer sehr vorsichtig gewesen. »Lies es vor! Ich bin sooooo gespannt!«

Simon ließ sich auf meine Sessellehne fallen.

»So ein begehrtes Mädel«, spöttelte er, doch der Stolz blitzte in seinen Augen auf. Immerhin betrachtete er – und alle anderen – uns als so gut wie verkuppelt. Ich schnaubte und setzte erneut an, ihn zu Boden zu schubsen. Dieses Mal war er vorbereitet und ich


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Leseprobe aus "Die Erben der alten Zeit - Ragnarök"

Leseprobe aus dem 3. Band der Fantasy Trilogie Die Erben der alten Zeit.

 

Der Wind rüttelte an den Fensterläden und trieb eisige Schneeflocken gegen das dunkle Glas. Die kleinen wirbelnden Kristalle wurden kurz vom Kerzenlicht im Raum erhellt und verschwanden dann im Dunkeln entlang der Hauswand der Bibliothek von Storby.

Es war früher Nachmittag und trotzdem stockdunkel. Und obwohl die Bibliothek mitten in der Stadt lag, war nirgends Licht zu sehen – keine Autoscheinwerfer, keine Straßenlaternen, keine Schaufensterbeleuchtung, nichts.

Es war Montag, der 29. Mai. Vormittags war es zunächst grau und neblig gewesen, doch dann hatte die Frühlingssonne die Straßen von Storby erwärmt. Saftig grünes Gras und


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Leseprobe aus "Die Erben der alten Zeit - Der Thul"

Leseprobe aus dem 2. Band der Fantasy Trilogie Die Erben der alten Zeit.

 

Kunars und Toras Erklärungen, dass auf Godheim wesentlich mehr Menschen lebten als in Vanaheim, wurden auf den ersten Kilometern bestätigt. Händler, Bauern und Reisende aller Art waren auf der zunehmend steinigen Straße unterwegs. Gleich mehrere Höfe und zwei Dörfer säumten ihren Weg gen Süden.

Eine kleine Schale mit getrockneten Blüten, die Tora etwas versteckt am Eingang zu einem der Höfe fand, zeigte ihnen, dass sie hier Hilfe erwarten konnten. Ein aufgeweckter, dünner Junge gab ihnen Auskunft über die Richtung, die sie einzuschlagen hatten.

Es war schon fast dunkel, als sie endlich den Arnoldshof erreichten. Charlie hatte bereits an Kapitän Brages Wegbeschreibung zu zweifeln begonnen, doch dann lag der Hof plötzlich vor ihnen, eingebettet


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Leseprobe: Die Erben der alten Zeit-Das Amulett

Minileseprobe aus dem 1. Band der Fantasy Triligie.

Alle drei Teile hier herhältlich:

Amazon

 

Der Markt in Bragesholm war laut Tora und Kunar einer der größten in der näheren Umgebung. Bauern, Händler, Kaufleute, ob Jung oder Alt: hier kamen jeden Frej-Tag Menschen aus ganz Trudheim und Trudvang zusammen. Trudheim und Trudvang hießen die Landstriche der von Lodur verwalteten Ländereien.

Lodur war einer der dreizehn Helfer Odens und wohnte auf Schloss Bilskirne, jenem Schloss, an dem Charlie an ihrem zweiten Tag in Vanaheim vorbeigekommen war.

Als Tora, Kunar und Charlie eintrafen, wimmelte das Städtchen schon von Menschen. Charlie fing langsam an, den Vanaheimer Dialekt nachzuahmen, aber aus Sicherheitsgründen hatten die drei ausgemacht, dass Charlie nicht viel sagen würde. Ihre Aussprache und ihre seltsamen Worte würden nur Aufmerksamkeit erregen und genau das


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Minileseprobe aus "Wie angelt man sich einen Piraten?"

Minileseprobe

 

Genre: Fantasy, Mystery, Liebesroman

 

Irgendwie hatte ich Radfahren wesentlich weniger anstrengend in Erinnerung. Als ich in den Ort radelte – es kam mir eindeutig eher wie zehn Kilometer als fünf Kilometer vor –, schnaufte ich wie eine Neunzigjährige, meine Muskeln brannten und mein Allerwertester schmerzte. Außerdem hatte ich Schürfwunden an einer Stelle, die ich hier nicht näher definieren möchte. Ich verfluchte den harten Sattel und mein verweichlichtes Fleisch. Als Kind hatte ich nie solche Probleme gehabt. Ich war ganz klar zivilisationsgeschädigt und völlig verwöhnt. Ich seufzte und biss die Zähne zusammen. »Komm schon, Neele, du kannst das. Du brauchst nur ein bisschen Training!« Egal, wie sehr ich mich selbst peppte, mir grauste bereits vor der Rückfahrt.

Im Krämerladen des Örtchens begann ich meine Einkäufe zusammenzusammeln, doch schon bald erkannte ich das nächste


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Minileseprobe aus "Wer zum Teufel ist Butterblume?"

Minileseprobe

 

Genre: Fantasy, Mystery, Liebesroman

 

Als wir endlich an Bord des Bootes stiegen, das uns von der Insel Faial nach Pico bringen sollte, hatte sich der Regen zwar gelegt, dafür stürmte es jetzt, dass sich die Bäume bogen und die See gepeitscht wurde. Die kleine Brücke zum Boot wankte bedenklich, und ich sah mich schon in den Fluten liegen. Doch wir und noch gefühlte tausend andere schafften es durch eine helfende Hand des Bordpersonals unbeschadet an Bord. Alexa wurde gleich von zwei der Jungs der Fähre sicher über die Brücke geleitet. Dass die keine Sabberspur hinterließen, grenzte schon an ein Wunder.

Unser Gepäck landete unsanft mit unzähligen anderen Reisetaschen im Boot und bildete bald einen ansehnlichen Haufen. Wer hier zuerst an Bord gelangte, ging offenbar als letztes.

»Hierher!«, rief Wenke mir zu. »Hier sind noch Plätze frei!« Ich wollte


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Minileseprobe aus "Das Vermächtnis der Lil`Lu: Emilie - Traumbegegnungen"

Minileseprobe aus dem Fantasy-Roman

 

Mitten im Flur blieb Lovisa plötzlich stocksteif stehen und starrte mit halboffenem Mund ins Leere. Sie stand einfach nur da, wie vom Donner gerührt, als würde sie etwas sehen, dass uns anderen entging. Ihre Augen weiteten sich unnatürlich. Das blanke Entsetzen spiegelte sich darin wieder.

Ich ging vorsichtig zu ihr, berührte sie am Arm. »Isa? Alles in Ordnung?«, fragte ich behutsam.

Ohne Vorwarnung fing sie an zu schreien. Ich zuckte zurück und Amanda stieß einen Fluch aus.

»Isa! Hör auf!«, brüllte sie dann gegen Lovisas Geschrei an.

»Wir müssen sie wachrütteln!«, rief ich. Ich weiß nicht, woher ich es wusste, doch Lovisa war gerade nicht bei uns. Sie nahm die Umgebung nicht wahr, mit keiner Zelle ihres Körpers. Sie war wie weggetreten, als ob ihr Geist in einer anderen Zeit weilte.

Uralte Macht …, flüsterte etwas in meinem Inneren.

Ich schob es energisch beiseite und trat erneut auf Lovisa zu. Sie hatte


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Minileseprobe aus "Das Vermächtnis der Lil`Lu: Danniella - Engelsflügel"

Minileseprobe