Rattenprinzessin Rapunzel

Ein Beitrag von Anette Paul

Nachdem ich jahrelang nur „Eideidei“ und Ähnliches von mir gegeben habe und die geistigen Höheflüge aus der Lektüre von „Die kleine Raupe Nimmersatt“ und „Bullerbü“ bestanden, begann ich zu schreiben. Da es damals weder Twitter noch Blogs gab, in denen ich vom Wetter berichten konnte, fing ich gleich mit Kurzgeschichten an.

 

Ein paar davon sind inzwischen als E-Books erschienen, wie einige Gute-Nacht-Geschichten in „Die kleine, griesgrämige Schildkröte“, die Vorlesegeschichte „Osterhasenkind Hopser“ und Tiergeschichten für Erstleser in „Immer diese Menschen“.

 

„Rattenprinzessin Rapunzel“ mit liebevollen Illustrationen von Krisi-Sz.-Pöhl richtet sich an Kinder ab 8 Jahre, die schon etwas flüssiger lesen können.

 

 

 

Raja rettet eine goldfarbene Ratte vor dem Ertrinken. Das sprechende Tier hält sich für einen verwunschenen Prinzen und Raja für die Auserwählte, die ihn erlösen wird. Deshalb erhalten sie die Spitznamen Rapunzel und Prinz.

 

Leider ist Rapunzel erst neun Jahre alt. Also muss Prinz noch lange warten. Er vertreibt sich die Zeit damit, seiner Prinzessin in der Schule vorzusagen und dafür zu sorgen, dass sie normal bleibt. Was in ihrer chaotischen Familie gar nicht so einfach ist. Die Mutter ist Sängerin und die Familie zieht um, wenn sie woanders Arbeit findet. Der Vater ist Maler, verkauft aber nur selten Bilder. Die sechs Kinder musizieren alle und machen ständig Krach. Dazu ist das Geld knapp und die Wohnungen sind zu klein. Also treiben die Kinder als Straßenmusikanten und -maler die Mittel für eine Klassenreise auf. Natürlich hilft Prinz, so gut er kann, indem er die Gruppe bei den Proben kritisiert und bei Auftritten tanzt. Damit stößt er nicht immer auf Gegenliebe.

 

Rattenprinzessin Rapunzel“ - als E-Book

 

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